Geschäftsbedingungen

 

§1. Bei der Kuscheltherapie/Kuschelsitzung handelt es sich um eine Kuscheldienstleistung und um keine medizinische von keinem Arzt zu jeder Zeit durchführbare Therapie.

§2. Die Terminvereinbarung ist verbindlich, Terminabsagen und Veränderungen sollten spätestens 24 Stunden vorher bekannt gegeben werden. Wird der Termin ab 24 Stunden vorher abgesagt, fallen 50% des Preises an. Alle kurzfristigeren Absagen (ab 4 Stunden vorher) müssen zu 100% bezahlt werden. Bei schwerwiegender plötzlicher Verhinderung kann der Termin kostenfrei verschoben werden.

§3. Der Klient soll den Termin im unter dem Punkt „Kuschelsitzung-Regeln“ beschriebenen Zustand wahrnehmen: nüchtern, ausreichende Körperpflege, kein Drogenmissbrauch. Die Zuwiderhandlung führt zum Abbruch des Termins und zur Auflösung künftiger Geschäftsbeziehungen.

§4. Das Geld für den Termin ist genau mitzubringen und immer bar und im Voraus zu bezahlen. 

§5. Der Klient sollte die Grenzen des Rahmens des professionellen Kuschelns wahren. Jede Zuwiderhandlung führt zu einem sofortigen Abbruch der Kuschelsitzung und zu einer Auflösung künftiger Geschäftsbeziehungen. Das Geld wir in dem Fall nicht erstattet. Der Klient erhält die Regeln, die ihn über den Rahmen informieren, vor der Kuschelsitzung als PDF per E-Mail. Darüber hinaus ist eine Vereinbarung zwischen Kuscheltherapeuten und dem Klienten zu unterschreiben.

Die wichtigsten Kuschelsitzung-Regeln sind Folgende:
– keine Berührungen im Intimbereich
– kein Küssen oder sonstige sexuelle Handlungen
– keine Erkältung oder sonstige ansteckende Krankheiten, die beim Kuscheln übertragen werden können
– keine intensiven Gerüche (also weder Parfum, Aftershave, Rauch oder Schweißgeruch)
– kein Alkohol, Drogen oder andere Mittel, die den Zustand beeinflussen
– keine Nacktheit

§6. Dem professionellen Kuscheltherapeuten wird die Möglichkeit eingeräumt, die Stunde zu jedem beliebigen Zeitpunkt abzubrechen, wenn er die offiziellen Grenzen überschritten sieht. Bei persönlichen Gründen wird das Geld zurückerstattet.

§7. Dem professionellen Kuscheltherapeuten steht frei, jeden Kunden aus offiziellen Gründen noch vor der Kuschelsitzung abzulehnen. Die Konsequenzen sind wie in Punkt 3.

§8. Die Kuscheldienstleistung ist kein Ersatz für eine psychotherapeutische oder sonstige therapeutische Behandlung. Für negative Auswirkungen jeder Art wird von der Kuschelpraxis keine Haftung übernommen. Ist der Klient in therapeutischer Behandlung, sollte die Kuschelsitzung mit dem Zuständigen besprochen werden. Die Kuschelsitzung findet auf Verantwortung des Klienten selbst statt.

§9. Der Kuscheltherapeut unterliegt der Schweigepflicht. Das bedeutet, alles was der Kunde erzählt, bleibt zwischen ihm und dem Kuscheltherapeuten. Eine Ausnahme bilden Aussagen, die gesetzliche Maßnahmen erfordern. Eine andere Ausnahme ist die Supervisionssituation, in welcher der Kuscheltherapeut zu professionellen Zwecken den Ablauf der Kuschelsitzung mit einem Supervisor oder einem anderen Kuscheltherapeuten bespricht.

§10. Fotos und andere Formen der Aufzeichnung sind absolut verboten.